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#1 02.05.2016 19:13

Salzburger
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Beiträge: 413

Yucca rostrata, Yucca reverchonii, Y. thompsoniana, etc. in den Alpen?

Letzten Winter haben eine Yucca filamentosa 'Color Guard' und Yucca baccata recht gut im Freien überstanden, sie waren von Anfang Dezember bis Ende April mit einer transparenten Box zugedeckt.

Nun möchte ich noch  1 - 2 Yuccas pflanzen und habe diese Yuccas in Überlegung:

Yucca rostrata
Yucca reverchonii
Yucca thompsoniana

Welche davon könnten im Salzburger Raum den Winter überleben? Welche diese 3 sind am wenigsten nässeempfindlich?

Hat wer noch Vorschläge von anderen Yuccas?

Eigentlich würde mir eine Yucca filamentosa 'Color Guard' nochmal ganz gut gefallen, aber die gibt es zur Zeit bei palmeperpaket.de nicht und teilen will ich meine nicht, obwohl es da ein Kindel gibt. Meine Yucca filamentosa 'Color Guard'  hat bis zum Herbst gebraucht bis sie im Garten etabliert war, davor dachte ich monatelang sie geht ein und plötzlich fing sie stark zu wachsen an. Also will ich ihr nicht schon wieder eine "Operation" antun.

Beitrag geändert von Salzburger (26.05.2016 12:53)


Zone tF

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#2 02.05.2016 21:48

MarcTHR
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Re: Yucca rostrata, Yucca reverchonii, Y. thompsoniana, etc. in den Alpen?

Ich habe in Zone 6b gute Erfahrungen ohne Regenschutz oder ähnliches seit über 10 Jahren mit Yucca baccata, Yucca rigida, Yucca nana, Yucca harrimaniae, Yucca torreyi, Yucca recurvifolia und ganz klar Yucca glauca gemacht.


Palmen u.a. Exoten Klimazone 6b und 10a
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#3 02.05.2016 23:05

Salzburger
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Re: Yucca rostrata, Yucca reverchonii, Y. thompsoniana, etc. in den Alpen?

Danke für deine Liste.

Ich versuche demnächst im Freiland eine Yucca Faxoniana, mal schauen, ob sie verfault und damit es nicht zu viel Frust gibt, eine Gloriasa Nobilis, die ich robuster erhoffe. Beide wurden vor 1 Jahr gekauft und kühl im Topf überwintert.

Je mehr ich darüber nachdenke, sollte die Yucca doch "bunt" sein, ähnlich der Yucca filamentosa 'Color Guard'

Was ich gefunden habe, ist:

Yucca filamentosa 'Gold Heart'
Yucca filamentosa 'Bright Edge'

Yucca filamentosa 'Golden Sword'
Yucca flaccida 'Golden Sword'

Die sehen alle irgendwie ähnlich zur 'Color Guard' aus.  Ist eine davon für Nässe und Kälte besser geeignet?

Was ist der Unterschied zwischen filamentosa und flaccida?

Gekauft soll Ende Mai werden. Ich habe also etwas Zeit auf neue Arten im Forum-Shop zu warten.


Zone tF

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#4 03.05.2016 07:09

connyhb
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Re: Yucca rostrata, Yucca reverchonii, Y. thompsoniana, etc. in den Alpen?

Ich habe sowohl color guard als auch bright edge und beide überwintern ohne Nässe- oder Kälteschutz. Während die color guard gelbe Blätter mit blauem Rand besitzt, hat die bright edge blaue Blätter mit gelbem Rand und die gefällt mir persöhnlich besser.
Daneben wäre noch die Yucca pallida oder Yucca glauca eine Option. Die bekommen bei mir allerdings einen einfachen Regenschutz. 4 Tontöpfe an den Ecken und eine Plexiglasscheibe darüber und schon ist es fertig. Kein grosser Aufwand, obwohl die pallida durchaus auch ohne Schutz überstehen würde. Die rostrata braucht keinen Kälteschutz, dafür aber einen Regenschutz.


Liebe Grüsse
Conny

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#5 03.05.2016 19:13

Salzburger
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Re: Yucca rostrata, Yucca reverchonii, Y. thompsoniana, etc. in den Alpen?

Ich habe sowohl color guard als auch bright edge und beide überwintern ohne Nässe- oder Kälteschutz.

In welcher Gegend in etwa bitte?


Zone tF

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#6 03.05.2016 22:02

connyhb
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Re: Yucca rostrata, Yucca reverchonii, Y. thompsoniana, etc. in den Alpen?

Nordwestschweiz. Im Winter kann es recht kalt werden hier. Vorletzten Winter hatten wir eine Nacht mit -14°, zwei Jahre früher sogar eine Nacht mit -17°.


Liebe Grüsse
Conny

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#7 03.05.2016 22:49

Salzburger
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Re: Yucca rostrata, Yucca reverchonii, Y. thompsoniana, etc. in den Alpen?

Vielen Dank, Conny. Scheint vielleicht mit Salzburg vergleichbar zu sein. Der tiefste Wert lt. Flughafen war diesen Winter -15°. Allerdings denke ich, dass das Mikroklima bei mir noch ganz wichtig ist. Ich vermute, dass vom Haus noch etwas Wärme auf den Boden im Winter wirkt und die Mauer hinter der Yucca dürfte auch bei Sonneneinstrahlung etwas wärmen.

Zur Zeit plagt mich die gestalterische Überlegung. Eigentlich war die Faxoniana ein Fehlkauf wegen der Feuchtigkeit bzw. der Größe, die erreicht wird. Irgendwann werde ich sie nicht mehr vor Nässe im Winter schützen können.

Somit ist die Frage gleich die "richtige" Stamm-Yucca neben einer panaschierten Yucca einpflanzen und die Faxoniana im Topf lassen oder die Faxoniana im Garten in den Boden einzupflanzen

yucca_faxoniana.jpg

Das Bild stammt von Ende September 15.

Beitrag geändert von Salzburger (03.05.2016 22:50)


Zone tF

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#8 04.05.2016 07:34

connyhb
Senior-Mitglied
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Beiträge: 1.302

Re: Yucca rostrata, Yucca reverchonii, Y. thompsoniana, etc. in den Alpen?

Bei der Gestaltung kann ich Dir leider nicht helfen. Wichtig ist einfach, dass sie viel, viel Sonne bekommen. Mit der faxoniana kenne ich mich überhaupt nicht aus, da ich keine besitze. Vielleicht meldet sich Thomas Boeuf, das ist der Yucca-Flüsterer hier und er kann Dir besser helfen.


Liebe Grüsse
Conny

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#9 04.05.2016 11:53

Salzburger
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Beiträge: 413

Re: Yucca rostrata, Yucca reverchonii, Y. thompsoniana, etc. in den Alpen?

Viel Sonne sollte bei Südlage gegeben sein, sofern es überhaupt Sonne gibt. Die Südlagenplätze sind rar und ich schwanke zwischen Palme und Yucca, wobei ich denke, dass ich mit einer Filamentosa die besten Chancen habe, andererseits gefallen mir Yuccas mit Stamm besser.

Letztes Jahr lernte ich bei den Hitzewellen, dass es auch zuviel Sonne geben kann. Speziell die Trachycarpus wagnerianus, die als sehr widerstandsfähig gilt, ist bei der Hitze trotz guter Feuchtigkeit fast eingegangen und auch bei der Yucca filamentosa 'Color Guard' fürchtete ich lange, dass sie es nicht schafft, monatelang war sie rot und die Blätter eingerollt. Ich hatte dann begonnen sie täglich stark zu gießen und irgendwann begann sie zu wachsen und wurde schön.

yucca_filamentosa.jpeg

yucca_filamentosa_color_guard_0007.jpeg

Die Frage ist einfach, ob es sinnlos ist hier in Salzburg eine schon relativ große Faxoniana einzupflanzen oder besser gleich was anderes zu nehmen und dann ist eben die Frage was mit der stammbildenden Faxoniana machen. Ich denke mit Regenschutz hat die Faxoniana schon eine Chance, nur was mache ich wenn sie zu groß wird. Ich denke, ich mache einen eigenen Faxoniana-Thread auf.

Ich habe mir nochmals im Buch von Thomas nachgeblättert. Da wird die Rostrata als nicht so nässeempfindlich dargestellt. Andererseits gibt es zur Yucca gloriosa und Filamentosa kaum Alternativen, wenn man schaut was man online relativ einfach bestellen kann.

Somit stellt sich für mich die Frage
Faxoniana riskieren
noch eine Gloriosa und daneben eine Filamentosa oder
eine sehr kleine Trachycarpus Takil mit einer Filamentosa

Die Filamentosa wird die Takil aber lange Zeit überwachsen.

trachycarpus_takil_0004.jpeg

Letztlich ist das Ziel die Pflanzen langfristig zu haben und das eben in einer Gegend die grenzwertig ist.


Zone tF

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#10 04.05.2016 17:44

Salzburger
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Re: Yucca rostrata, Yucca reverchonii, Y. thompsoniana, etc. in den Alpen?

Ich habe jetzt einige Kreuzungen entdeckt, die mir interessant erscheinen. Hat damit wer Erfahrung, insbesondere bzgl. Nässe:

Yucca angustissima *1^ Kaibito, Coconino Co., ca. 1700m   
Yucca baileyi aff. *1^ Otero Co NM 1900m nähe Elk
Yucca elata v. verdiensis *2^ Snowflake, AZ, USA   
Yucca glauca *1 Lovell Way Colorado 1900m
Yucca harrimaniae *1 W. Duchesne Co., UT, USA, 1890m
Yucca reverchonii *2 Ozona Co.Tx, USA
Yucca rostrata *4^ W. Brewster Co, Tx, USA

Hier gibt es übrigens Yucca-Fotos von einem Österreicher:
"Der Garten liegt auf 550 m Seehöhe auf der Südseite eines Hügels in der Oststeiermark, in Siegersdorf bei Herberstein".
$matches[1]$matches[2]$3$4$5://$6$4$matches[1]0$matches[1]1$matches[1]2

Östlich von Graz ist es zwar vermutlich wärmer als bei mir, aber das pannonische Klima kann auch ganz schön kalt sein.


Zone tF

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#11 05.05.2016 21:46

Salzburger
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Re: Yucca rostrata, Yucca reverchonii, Y. thompsoniana, etc. in den Alpen?

Die Diskussion hat sich nach "Yucca faxoniana auf ca. 2m Höhe beschränken" verlagert.


Zone tF

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#12 15.05.2016 09:02

Thomas Boeuf
Moderator
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Re: Yucca rostrata, Yucca reverchonii, Y. thompsoniana, etc. in den Alpen?

Hallo,

ja Gerhard ist eine gute Adresse.
Die Pflanzen sollten bei dir funktionieren.

VG
Thomas

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#13 15.05.2016 11:56

Salzburger
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Re: Yucca rostrata, Yucca reverchonii, Y. thompsoniana, etc. in den Alpen?

Thomas Boeuf schrieb:

Hallo,

ja Gerhard ist eine gute Adresse.
Die Pflanzen sollten bei dir funktionieren.

VG
Thomas

Danke Thomas!

Ich habe mich dann nach seinem Rat für ein paar spezielle Hybriden entschieden in der Hoffnung, dass die mit der Feuchtigkeit hier am besten zurecht kommen. Wäre ja schön, wenn Palmlilien auch bei meinem rauhen Klima ein wenig mehr verbreitet sein würden.

Yucca recurvifolia x karlsruhensis
Yucca pallida x fil./flac.
Yucca filam. x thompsoniana
Yucca glauca x karlsruhensis

Ich werde die vermutlich abwechselnd mit Yucca filamentosa 'Color Guard' entlang eines Zaunes am Rand setzen.

Zufällig habe ich erfahren, dass etwa 40km nördlich von mir, wo die Winter um einiges rauher sind, der Boden mangels beheizter Häuser in direkter Umgebung kälter ist und die Feuchtigkeit auch eher höher ist, weil dort mehr Starkregen nieder gehen, Yuccas wuchern und schon fast zur Plage werden. Die Pflanzen blühen auch. Der Besitzer dort ist kein Spezialist für Yuccas und schützt die Yuccas im Winter auch nicht. Ich vermute es sind Filamentosa oder vielleicht Gloriosa, aber in reinem grün.

Jetzt frage ich mich, ob ich beim Einsetzen schon Vorkehrungen treffen muss, damit sie die Yuccas nicht hier auch wuchern. An manchen Stellen habe ich nichts gegen eine Ausbreitung, im "Hauptgarten" aber schon.

Wenn ich mir die Wurzeln im Topf ansehe, dann werden die ganz schön dick.

Yucca filamentosa 'Color Guard'
yucca_filamentosa_color_guard_0009.jpeg

Yucca gloriosa 'variegata'
yucca_gloriosa_variegata_0005.jpeg


Zone tF

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#14 15.05.2016 13:00

Thomas Boeuf
Moderator
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Re: Yucca rostrata, Yucca reverchonii, Y. thompsoniana, etc. in den Alpen?

Wie gesagt, die stammlosen "Gartenyuccas" können schon mal wuchern bzw. Horste bilden.
Eine Rhizomsperre würde helfen aber ob da der Auwand nicht zu groß ist?
Aber auch das gezielte Abstechen würde mittelfristig helfen.

Ich würde immer ein wenig mehr Platz einplanen, da die Pflanzen so besser zur Geltung kommen
und sich nicht gegenseitig beschatten.

Aber irgendwie haben wir alle zu dicht gepflanzt ;-)

DSC_3068.jpeg

DSC_3065.jpeg

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#15 15.05.2016 22:16

Salzburger
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Re: Yucca rostrata, Yucca reverchonii, Y. thompsoniana, etc. in den Alpen?

Thomas Boeuf schrieb:

Wie gesagt, die stammlosen "Gartenyuccas" können schon mal wuchern bzw. Horste bilden.

Grundsätzlich stimme ich dir natürlich voll zu, wie ich das bei den hier gegebenen Umständen umsetzen kann, ist ein anderes Thema

Vor allem fehlt mir die Erfahrung wie viel Platz ich bei bestimmten Hybriden rechnen muss, zu speziellen Hybriden findet man auch kaum was im Internet.

Die dürften also eher mehr Platz brauchen

Yuca recurvifolia x karlsruhensis
Yucca gloriosa variegata
sind als Solitär-Pflanzen geplant.

Yucca pallida x fil./flac.
Pallida hat laut deinem Buch Strauchgröße
Fillamentosa bzw. Flaccida ebenfalls Strauchgröße
wachsen aber relativ rasch
Kann man daraus schließen, dass die eher schnell in die Breite gehen?

Yucca filam. x thompsoniana
Yucca thompsoniana kann lt. deinem Buch verzweigte Stämme bilden

Wird Yucca filam. x thompsoniana also höher als Yucca pallida x fil./flac. Kann die in Mitteleuropa 2m hoch und höher werden?
Da es ein Hang ist, soll die höhere am Hang mehr nach unten.

Bei diesen gehe ich aus, dass die nicht höher als 1m werden:
Yucca glauca x karlsruhensis
Yucca pallida
Yucca neomexicana

Die neomexicana wird mir vermutlich keine Platzprobleme machen, Aber reicht 1m Abstand zwischen Yucca glauca x karlsruhensis und Yucca pallida? Wird da eine davon deutlich höher? Ich vermute Yucca glauca x karlsruhensis braucht mehr Platz, oder?

Ich frage deswegen so genau, weil ich den gegebenen Platz natürlich optimal nutzen will und ich die maximal (sinnvoll) mögliche Anzahl an Yuccas pflanzen will. Ich habe eine Seite neben dem Haus (südöstlicher Hang), wo Horste gebildet werden können, wenn es dort überhaupt so weit kommt, auf der Westseite will ich aber keine Horste. Daher muss ich genau überlegen, was ich wohin setze.

Im Westen will ich immer abwechselnd eine Filamentosa Color Guard neben einer der genannten Yuccas setzen, insgesamt 7 Stück, also 4 filamentosa und 2 andere und 1 Yucca gloriosa 'Nobilis', die ursprünglich als Solitärpflanze gedacht war. Die Neomexicana scheidet dort aus, weil nicht den ganzen Tag volle Sonne vorhanden ist, ich schätze 5-6h. Im Osten ist es je nach Platz bis zu 1-2h weniger, für 1 Yucca vermutlich auch mehr als 6h, also eine Überlegung für die Neomexicana.

Auf die Südseite (2 Häften) kommen vermutlich die Neomaxicana, Gloriosa variegata und Yuca recurvifolia x karlsruhensis, wobei ich noch nicht weiß, zu welcher ich die Neomaxicana setzen soll, die andere muss sich mit einer Trachycarpus wagnerianus die Südseite teilen.

Dort gibt es auch im Winter eine höhere Bodenwärme, weil dort das Haus noch einen Einfluss hat. Ist die Bodenwärme für eine der genannten Yuccas wichtig? Eigentlich sollten die alle -20° und tiefer schaffen.

Die Verteilung der Yuccas ist eine kniffelige Sache, weil so viel berücksichtigt werden muss und zeitweise während des Tages mit kurzen Schatten zu rechnen ist, weil Säulen im weg sind.

Thomas Boeuf schrieb:

Eine Rhizomsperre würde helfen aber ob da der Auwand nicht zu groß ist?
Aber auch das gezielte Abstechen würde mittelfristig helfen.

Ich habe mal ein Video gesehen, wo für Bananen als Rhizomsperre ein Strumpfhose verwendet wurde. Ich denke nur, die ist auf Dauer zu klein. Warum meinst du mittelfristig? Ich habe kein Problem, wenn da ein kleines Kindel kommt, soll sogar nachdem die Yucca geblüht hat, aber es soll kein ganzer Horst entstehen. Es soll an einem Platz immer nur 1 Yucca dominieren. Kann man dann die alte Yucca, die geblüht hat, entfernen oder übersteht das, das Kindel nicht?

Thomas Boeuf schrieb:

Ich würde immer ein wenig mehr Platz einplanen, da die Pflanzen so besser zur Geltung kommen
und sich nicht gegenseitig beschatten.

Auf der Westseite ist ein Abstand von ca. 2m geplant. Heute hatte ich festgestellt, dass vor einer Säule am wenigsten Schatten am Abend kommt, sobald die Sonne schräg auf die Säule strahlt, damit hatte ich nicht gerechnet. Geplant war die Yucca jeweils durch 2 Pflanzensäulen zu umrahmen. Einige Stunden stehen die Säulen auf der Westseite der Sonne nicht im Weg.

Auf der Ostseite ist das Licht ganz schwer einzuschätzen, könnte an manchen Stellen sogar für die Neomaxicana reichen, aber mehr als 3 Yuccas wird dort schwierig.

Nachdem alle Yuccas am Rand einer Wiese gepflanzt werden sollen, ist leider auch das Rasenmähen zu berücksichtigen, sodass zwischen den Yuccas noch gut der Rasen gemäht werden kann.

Herzlichen Glückwunsch Thomas zu deinem Garten! So gestalten kann ich aus verschiedensten Gründen nicht. Bei mir sind die Yuccas eher ein 2. Zaun vor einem Efeuzaun.

Beitrag geändert von Salzburger (15.05.2016 22:19)


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#16 16.05.2016 07:00

Thomas Boeuf
Moderator
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Re: Yucca rostrata, Yucca reverchonii, Y. thompsoniana, etc. in den Alpen?

Antworten im Text.

Salzburger schrieb:
Thomas Boeuf schrieb:

Wie gesagt, die stammlosen "Gartenyuccas" können schon mal wuchern bzw. Horste bilden.

Grundsätzlich stimme ich dir natürlich voll zu, wie ich das bei den hier gegebenen Umständen umsetzen kann, ist ein anderes Thema

Vor allem fehlt mir die Erfahrung wie viel Platz ich bei bestimmten Hybriden rechnen muss, zu speziellen Hybriden findet man auch kaum was im Internet.

## Die meisten Hybriden gibt es noch gar nicht lange,
sodass mittelfristige Erfahrungen auch bezüglich Habitus und Platzbedarf sowieso fehlen.

Die dürften also eher mehr Platz brauchen

Yuca recurvifolia x karlsruhensis
Yucca gloriosa variegata
sind als Solitär-Pflanzen geplant.

## Laut "Papierform" müsste dies so kommen, je nach dem welcher Elternteil dominant ist. Oft ist es der Pollenträger,
also die erste Art vor dem x

Yucca pallida x fil./flac.
Pallida hat laut deinem Buch Strauchgröße
Fillamentosa bzw. Flaccida ebenfalls Strauchgröße
wachsen aber relativ rasch
Kann man daraus schließen, dass die eher schnell in die Breite gehen?

## Nicht unbedingt, erst nach der Blüte bilden sich Ausläufer. Funktioniert im Prinzip wie ein Schneeballsystem.
Hier mal z. B. eine eher große pallida. Bis sie blüht, dauert es schon mal 4-5 Jahre:
hannover_2.jpeg

Yucca filam. x thompsoniana
Yucca thompsoniana kann lt. deinem Buch verzweigte Stämme bilden.

## Kann... das dauert aber. Schon allein durch die thompsoniana-Gene wächst diese Hybride eher langsam.
Y. thompsoniana wächst, aus Samen gezogen, generell langsam. Ob sie sich hier überhaupt verzweigt (Blüte vorausgesetzt), steht in den Sternen.

Wird Yucca filam. x thompsoniana also höher als Yucca pallida x fil./flac. Kann die in Mitteleuropa 2m hoch und höher werden?
Da es ein Hang ist, soll die höhere am Hang mehr nach unten.

## Das wage ich zu bezweifeln! pallida x fin/flacc wird vielleicht mal max. 50 cm

Bei diesen gehe ich aus, dass die nicht höher als 1m werden:
Yucca glauca x karlsruhensis
Yucca pallida
Yucca neomexicana

##  Definitiv nicht

Die neomexicana wird mir vermutlich keine Platzprobleme machen, Aber reicht 1m Abstand zwischen Yucca glauca x karlsruhensis und Yucca pallida? Wird da eine davon deutlich höher? Ich vermute Yucca glauca x karlsruhensis braucht mehr Platz, oder?

##1 m Abstand ist gut. Die werden sich alle in etwa in der Waage halten.

Ich frage deswegen so genau, weil ich den gegebenen Platz natürlich optimal nutzen will und ich die maximal (sinnvoll) mögliche Anzahl an Yuccas pflanzen will. Ich habe eine Seite neben dem Haus (südöstlicher Hang), wo Horste gebildet werden können, wenn es dort überhaupt so weit kommt, auf der Westseite will ich aber keine Horste. Daher muss ich genau überlegen, was ich wohin setze.

Im Westen will ich immer abwechselnd eine Filamentosa Color Guard neben einer der genannten Yuccas setzen, insgesamt 7 Stück, also 4 filamentosa und 2 andere und 1 Yucca gloriosa 'Nobilis', die ursprünglich als Solitärpflanze gedacht war. Die Neomexicana scheidet dort aus, weil nicht den ganzen Tag volle Sonne vorhanden ist, ich schätze 5-6h. Im Osten ist es je nach Platz bis zu 1-2h weniger, für 1 Yucca vermutlich auch mehr als 6h, also eine Überlegung für die Neomexicana.

Auf die Südseite (2 Häften) kommen vermutlich die Neomaxicana, Gloriosa variegata und Yuca recurvifolia x karlsruhensis, wobei ich noch nicht weiß, zu welcher ich die Neomaxicana setzen soll, die andere muss sich mit einer Trachycarpus wagnerianus die Südseite teilen.

## Y. neomexicana und Y. gloriosa "Variegata" sind bei mir etwas heikel, letztere wegen des Pilzes-

Dort gibt es auch im Winter eine höhere Bodenwärme, weil dort das Haus noch einen Einfluss hat. Ist die Bodenwärme für eine der genannten Yuccas wichtig? Eigentlich sollten die alle -20° und tiefer schaffen.

## Bodenwärme ist gut. Im Winter ist wenig Niederschalg und gute Durchlüftung wichtiger. Die Tiefe das Frostets nicht sooo relevant.

Die Verteilung der Yuccas ist eine kniffelige Sache, weil so viel berücksichtigt werden muss und zeitweise während des Tages mit kurzen Schatten zu rechnen ist, weil Säulen im weg sind.

Thomas Boeuf schrieb:

Eine Rhizomsperre würde helfen aber ob da der Auwand nicht zu groß ist?
Aber auch das gezielte Abstechen würde mittelfristig helfen.

Ich habe mal ein Video gesehen, wo für Bananen als Rhizomsperre ein Strumpfhose verwendet wurde. Ich denke nur, die ist auf Dauer zu klein. Warum meinst du mittelfristig? Ich habe kein Problem, wenn da ein kleines Kindel kommt, soll sogar nachdem die Yucca geblüht hat, aber es soll kein ganzer Horst entstehen. Es soll an einem Platz immer nur 1 Yucca dominieren. Kann man dann die alte Yucca, die geblüht hat, entfernen oder übersteht das, das Kindel nicht?

## Kann man, je nach Art wird sie aber wieder austreiben, da man oft nicht alle Rhizome erwischt

Thomas Boeuf schrieb:

Ich würde immer ein wenig mehr Platz einplanen, da die Pflanzen so besser zur Geltung kommen
und sich nicht gegenseitig beschatten.

Auf der Westseite ist ein Abstand von ca. 2m geplant. Heute hatte ich festgestellt, dass vor einer Säule am wenigsten Schatten am Abend kommt, sobald die Sonne schräg auf die Säule strahlt, damit hatte ich nicht gerechnet. Geplant war die Yucca jeweils durch 2 Pflanzensäulen zu umrahmen. Einige Stunden stehen die Säulen auf der Westseite der Sonne nicht im Weg.

Auf der Ostseite ist das Licht ganz schwer einzuschätzen, könnte an manchen Stellen sogar für die Neomaxicana reichen, aber mehr als 3 Yuccas wird dort schwierig.

Nachdem alle Yuccas am Rand einer Wiese gepflanzt werden sollen, ist leider auch das Rasenmähen zu berücksichtigen, sodass zwischen den Yuccas noch gut der Rasen gemäht werden kann.

Hier mal beispielhaft zur Anregung der Garten eines Freundes, den ich letzte Woche besucht habe:
hannover_5.jpeg

hannover_6.jpeg

Herzlichen Glückwunsch Thomas zu deinem Garten! So gestalten kann ich aus verschiedensten Gründen nicht. Bei mir sind die Yuccas eher ein 2. Zaun vor einem Efeuzaun.

## Alles in allem würde ich anfangen. Theorie ist gut, aber in der Praxis sieht das dann manchmal anders aus. Gärten entwickeln sich über die Jahre. Pflanzen etablieren sich gut, andere nicht.

Schöne Restpfingsten

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#17 16.05.2016 14:41

Salzburger
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Beiträge: 413

Re: Yucca rostrata, Yucca reverchonii, Y. thompsoniana, etc. in den Alpen?

Thomas Boeuf schrieb:

Antworten im Text.

Vielen Dank Thomas, es sind die "Kleinigkeiten",  die mich weiterbringen. Es hat mich schon viel Geld gekostet zu lernen, dass die Kälte nicht das Hauptproblem ist, sondern die Feuchtigkeit.

Die meisten Hybriden gibt es noch gar nicht lange,
sodass mittelfristige Erfahrungen auch bezüglich Habitus und Platzbedarf sowieso fehlen.

Ah, dann brauch ich da nicht weiter zu recherchieren.

Nicht unbedingt, erst nach der Blüte bilden sich Ausläufer. Funktioniert im Prinzip wie ein Schneeballsystem.
Hier mal z. B. eine eher große pallida. Bis sie blüht, dauert es schon mal 4-5 Jahre

Danke für das Bild, da kann ich mir gut was darunter vorstellen. So was bringt mich sehr weiter. Wenn du also von den anderen von mir genannten Arten auch Bilder von größeren Exemplaren hast, würde mich das sehr freuen.

Ob sie sich hier überhaupt verzweigt (Blüte vorausgesetzt), steht in den Sternen.

Das habe ich auch noch nicht verstanden, wie das nach der Blüte weitergeht. Wie wachsen dann die Blätter weiter? Kommt es dann automatisch zu einer Verzweigung? Vielleicht hast du ein Bild?

Ich bin mir nicht sicher, ob die schon eher größere Yucca Gloriasa Variegata schon geblüht hat. Da sie einen Stamm hat, sollte sie doch schon älter sein.

yucca_gloriosa_variegata_0010.jpg

Hat die schon geblüht und die Blüte wurde weggeknipst?

yucca_gloriosa_variegata_0009.jpg

Y. neomexicana und Y. gloriosa "Variegata" sind bei mir etwas heikel, letztere wegen des Pilzes

Was ist bei der neomexicana bei dir das Problem?

Was kann man gegen den Pilz prophylaktisch und nachträglich tun? Befällt der dann auch andere Yucca-Arten daneben oder ist das "nur" ein Feuchtigkeitsproblem bei der jeweiligen Art? So wie ich es verstehe, hilft da eine gute Drainage nicht viel, oder?

Ich habe eine Gloriosa Variegata und eine Gloriosa Nobilis, die ich ins Freiland pflanzen möchte. Kann ich da irgendwas vorsorglich machen?

Hat die Filamentosa variegata auch tendenziell Probleme mit einem Pilz? Davon will ich ja einige größere und kleinere einsetzen.

yucca_filamentosa_color_guard_0005.jpg

Bodenwärme ist gut. Im Winter ist wenig Niederschalg und gute Durchlüftung wichtiger. Die Tiefe das Frostets nicht sooo relevant.

Bodenwärme habe ich auf der Südseite nur für 2 große Yuccas und 1 Palme. Gedacht sind Gloriosa Variegata und Y. recurvifolia x karlsruhensis. Die Neomexicana wird da auch noch hinpassen.

Hier mal beispielhaft zur Anregung der Garten eines Freundes, den ich letzte Woche besucht habe:

Wow, toll!
Was ist das beim 2. Foto in der Mitte für eine Pflanze, die irgendwie an einen Pilz erinnert?


Ich wollte dich auch noch fragen, ob das eine reinrassige Baccata ist, oder ob das eine Hybrid-Yucca sein könnte. Ich habe schon einige Fotos gesehen, wo die Baccata breitere Blätter hatte.

yucca_baccata_0008.jpg

Alles in allem würde ich anfangen. Theorie ist gut, aber in der Praxis sieht das dann manchmal anders aus.

Würde ich gerne, dauert aber noch, ich habe noch nicht alle Yuccas und dann muss ich Erde, etc. besorgen, da ich sicher gehen will, dass die Pflanzen nicht an der Erde eingehen, da wurde mal Erde beim Straßenbau getauscht und dort wo es diese neue Erde gibt, ist noch nichts gut gewachsen. Wann kann man denn spätestens Yuccas pflanzen und wie lange sollte man sie im Topf an das Umgebungslicht anpassen, wenn man nicht weiß, unter welchen Bedingungen sie vorher Licht bekam. Reichen 2 Wochen Halbschatten?

Vielen Dank für deine wertvollen Tips!


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#18 17.05.2016 06:37

Thomas Boeuf
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Re: Yucca rostrata, Yucca reverchonii, Y. thompsoniana, etc. in den Alpen?

Das habe ich auch noch nicht verstanden, wie das nach der Blüte weitergeht. Wie wachsen dann die Blätter weiter? Kommt es dann automatisch zu einer Verzweigung? Vielleicht hast du ein Bild?

Es gibt Arten die sich verzweigen (können). Sicher ist das jedoch nicht. Meistens bleibt es hier bei uns bei einem Austrieb, oder es setzt sich nur einer durch. Wie sich die neuen Hybriden im Alter bzw. nach der Blüte entwickeln, muss man abwarten. Wenn ich mal ein Bild dazu habe, zeige ich das gerne.
Bei mir blüht in diesem Jahr eine eigens "geschraubte" Hybride aus filamentosa und rostrata (aus 2010). Laut Papierform müsste sie habituell die Mitte beider Arten einnehemen, also einen kriechenden Stamm bilden.
DSC_3064.jpeg
Ich kann dazu aber erst was nach der Blüte sagen. So ist das im Prinzip bei allen neuen Hybriden.

Ich bin mir nicht sicher, ob die schon eher größere Yucca Gloriasa Variegata schon geblüht hat. Da sie einen Stamm hat, sollte sie doch schon älter sein.

Ich denke schon, dass die geblüht hat. Hier muss man abwarten, die sollte jedoch bald austreiben.

Was ist bei der neomexicana bei dir das Problem?
Pilz hmm
Was kann man gegen den Pilz prophylaktisch und nachträglich tun? Befällt der dann auch andere Yucca-Arten daneben oder ist das "nur" ein Feuchtigkeitsproblem bei der jeweiligen Art? So wie ich es verstehe, hilft da eine gute Drainage nicht viel, oder? Ich habe eine Gloriosa Variegata und eine Gloriosa Nobilis, die ich ins Freiland pflanzen möchte. Kann ich da irgendwas vorsorglich machen?
Hier  kann man nur die Bedingungen optimieren. Sonnig, luftig. leichte Hanglage - so wäre das optimal. Hat man diese Vorausetzungen nicht, muss man mit dem Pilz leben. Ein wirksames Mittel kenne ich bis dato nicht :-/

Hat die Filamentosa variegata auch tendenziell Probleme mit einem Pilz? Davon will ich ja einige größere und kleinere einsetzen.

Nein, die funktionieren gut!

Wow, toll!
Was ist das beim 2. Foto in der Mitte für eine Pflanze, die irgendwie an einen Pilz erinnert?

Du meinst die buchsartige Pflanze? Glaube das ist Liguster o. ä.

Ich wollte dich auch noch fragen, ob das eine reinrassige Baccata ist, oder ob das eine Hybrid-Yucca sein könnte. Ich habe schon einige Fotos gesehen, wo die Baccata breitere Blätter hatte.

Müsste baccata sein. Die können am Anfang recht unterschiedlich breite Blätter haben. Hybriden mit baccata gibt es nicht so viele.
Da kommt man nicht so einfach ran. Ich habe z. B. baccata x thompsoniana...

Wann kann man denn spätestens Yuccas pflanzen und wie lange sollte man sie im Topf an das Umgebungslicht anpassen, wenn man nicht weiß, unter welchen Bedingungen sie vorher Licht bekam. Reichen 2 Wochen Halbschatten?

Im Prinzip fast ganzjährig. Optimal ist jedoch ab Ende März/Anfang April, dass die Vegetationsperiode voll ausgenutzt werden kann.
Zur anpassung reicht normalerweise 1 Woche.  Langsam (nach ca. 2 Tagen) die Lichtintensität steigern. Ist Gefühlssache. Momentan haben wir ja das Problem nicht :-/

VG Thomas

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#19 17.05.2016 11:42

Salzburger
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Re: Yucca rostrata, Yucca reverchonii, Y. thompsoniana, etc. in den Alpen?

Thomas Boeuf schrieb:

Ich denke schon, dass die geblüht hat. Hier muss man abwarten, die sollte jedoch bald austreiben.

Danke Thomas!

Ich frage mich gerade, ob es eine "gute Wahl" ist, eine Yucca ins Freiland zu pflanzen, die schon geblüht hat. Auf der einen Seite ist sie ja schon ganz schön groß, auf der anderen Seite wird sie nicht wieder so schnell blühen, oder?

yucca_gloriosa_variegata_0006.jpg

Wo wird die in etwa austreiben? Oben in der Mitte? Seitlich beim Stamm? Sorry, ich habe da keine Erfahrung. Die Yuccas im Raum trieben immer seitlich am Stamm aus, auch wenn sie nicht blühten.

Hier  kann man nur die Bedingungen optimieren. Sonnig, luftig. leichte Hanglage - so wäre das optimal.

Hanglage, hört sich ja gut an. Den Großteil werde ich bei leichter Hanglage pflanzen, die Gloriosa Nobilis oder Variegata an einem steilen Hang, ist das schlecht? Ist die Hanglage gut wegen dem Wasserabfluss? Dann ist der Platz für die Neomexicana klar.

Wenn also die Nässe des Bodens den Pilz mitbeeinflusst, kann man da nicht am Boden was optimieren. Siehe dazu meine "Mischung" unten.

Du meinst die buchsartige Pflanze? Glaube das ist Liguster o. ä

Ich habe auch Liguster und meiner ist von unten weg grün. Der ist wohl sehr kunstvoll geschnitten.

Zur anpassung reicht normalerweise 1 Woche.  Langsam (nach ca. 2 Tagen) die Lichtintensität steigern. Ist Gefühlssache. Momentan haben wir ja das Problem nicht :-/

Im Thread ganz oben #9 findest du 2 Filamentosa Color Guard-Fotos. Ich weiß noch immer nicht was da falsch gemacht wurde, warum die so rot wurde. Die wurde langsam an die Sonne angepasst, sicher länger als 1 Woche, eher 3, weiß nicht mehr genau. Sie hat unten noch immer rot gefärbte Blätter, die aber von den gelb grünen fast verdeckt werden. Auch die Baccata rollte die Blätter lange Zeit extrem ein, das tut sie ja noch immer etwas. Geholfen hat damals nach dem Einsetzen im Freiland nur extrem starkes meist tägliches Gießen über Wochen, eine Wassermenge bei der Yuccas normalerweise verfaulen. Es gab aber auch diese Hitzewellen letztes Jahr.

Aber vielleicht lag das an meiner Drainage-Konstruktion. Mir fällt gerade ein, die wurde schon vor dem Einsetzen ins Freiland rot, aber da hatte ich auch zurückhaltend gegossen. So bereite ich für die Yuccas vor: Ca. 50-60cm ein großes Loch ausheben, deutlich breiter als die Pflanze. Unten kommen ca. 20-30cm Blähton hinein. Die Erdmischung besteht aus Erde für mediterrane Pflanzen, Blähton und Kies zu ca. gleichen Teilen sowie etwas Sand. Rund um die Erde kommt auf der Seite wieder Blähton und oben darauf ein wenig Kies. Gräser u.ä. wächst dann mittelfristig aber doch. Lavasplit habe ich bewusst nicht genommen, der speichert Wasser. Seit dem Winter gieße ich nicht mehr. Wenn nicht wieder eine extreme Hitze für längere Zeit kommt, dann müssen die Yuccas jetzt mit der Natur zurecht kommen.

Bei den weiteren Yuccas werde ich mir den seitlichen Blähton aber sparen, bis auf die Neomexicana und Gloriosa, geht bei vielen Yuccas doch ins Geld und ist vermutlich übertrieben.

Ich würde gerne herausfinden, was ein Bekannter für eine Yucca hat, die unter rauhesten Bedingungen (Nässe, große Kälte im Winter, viel Schnee) wuchert. Leider ist es schwierig bei PC-Minimalwissen an ein Foto zu kommen. Wie kann man den Unterschied zwischen Filamentosa und Gloriosa bei den Blättern erklären?

Beitrag geändert von Salzburger (17.05.2016 11:54)


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#20 17.05.2016 18:12

Thomas Boeuf
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Re: Yucca rostrata, Yucca reverchonii, Y. thompsoniana, etc. in den Alpen?

Danke Thomas!

Ich frage mich gerade, ob es eine "gute Wahl" ist, eine Yucca ins Freiland zu pflanzen, die schon geblüht hat. Auf der einen Seite ist sie ja schon ganz schön groß, auf der anderen Seite wird sie nicht wieder so schnell blühen, oder?

## Nöö, das dauert wieder. Die blühen übrigens eher im Herbst!

Wo wird die in etwa austreiben? Oben in der Mitte? Seitlich beim Stamm? Sorry, ich habe da keine Erfahrung. Die Yuccas im Raum trieben immer seitlich am Stamm aus, auch wenn sie nicht blühten.

## Die treibt in der Rgel aus der Mitte, neben dem Blütenstand wieder aus.

    Hier  kann man nur die Bedingungen optimieren. Sonnig, luftig. leichte Hanglage - so wäre das optimal.

Hanglage, hört sich ja gut an. Den Großteil werde ich bei leichter Hanglage pflanzen, die Gloriosa Nobilis oder Variegata an einem steilen Hang, ist das schlecht? Ist die Hanglage gut wegen dem Wasserabfluss? Dann ist der Platz für die Neomexicana klar.

## Ja, gut für den Abfluss und die Sonneneinstrahlung.

Wenn also die Nässe des Bodens den Pilz mitbeeinflusst, kann man da nicht am Boden was optimieren. Siehe dazu meine "Mischung" unten.

    Du meinst die buchsartige Pflanze? Glaube das ist Liguster o. ä

Ich habe auch Liguster und meiner ist von unten weg grün. Der ist wohl sehr kunstvoll geschnitten.

    Zur anpassung reicht normalerweise 1 Woche.  Langsam (nach ca. 2 Tagen) die Lichtintensität steigern. Ist Gefühlssache. Momentan haben wir ja das Problem nicht :-/

Im Thread ganz oben #9 findest du 2 Filamentosa Color Guard-Fotos. Ich weiß noch immer nicht was da falsch gemacht wurde, warum die so rot wurde. Die wurde langsam an die Sonne angepasst, sicher länger als 1 Woche, eher 3, weiß nicht mehr genau. Sie hat unten noch immer rot gefärbte Blätter, die aber von den gelb grünen fast verdeckt werden. Auch die Baccata rollte die Blätter lange Zeit extrem ein, das tut sie ja noch immer etwas. Geholfen hat damals nach dem Einsetzen im Freiland nur extrem starkes meist tägliches Gießen über Wochen, eine Wassermenge bei der Yuccas normalerweise verfaulen. Es gab aber auch diese Hitzewellen letztes Jahr.

## Die Rotfärbung ist "stressbedingt". Das kommt schon mal in den Übergangszeiten vor, oden beim Auspflanzen etc.  Das ist i.d.R. kein Sonnenbrand.

Aber vielleicht lag das an meiner Drainage-Konstruktion. Mir fällt gerade ein, die wurde schon vor dem Einsetzen ins Freiland rot, aber da hatte ich auch zurückhaltend gegossen. So bereite ich für die Yuccas vor: Ca. 50-60cm ein großes Loch ausheben, deutlich breiter als die Pflanze. Unten kommen ca. 20-30cm Blähton hinein. Die Erdmischung besteht aus Erde für mediterrane Pflanzen, Blähton und Kies zu ca. gleichen Teilen sowie etwas Sand. Rund um die Erde kommt auf der Seite wieder Blähton und oben darauf ein wenig Kies. Gräser u.ä. wächst dann mittelfristig aber doch. Lavasplit habe ich bewusst nicht genommen, der speichert Wasser. Seit dem Winter gieße ich nicht mehr. Wenn nicht wieder eine extreme Hitze für längere Zeit kommt, dann müssen die Yuccas jetzt mit der Natur zurecht kommen.

Bei den weiteren Yuccas werde ich mir den seitlichen Blähton aber sparen, bis auf die Neomexicana und Gloriosa, geht bei vielen Yuccas doch ins Geld und ist vermutlich übertrieben.

Ich würde gerne herausfinden, was ein Bekannter für eine Yucca hat, die unter rauhesten Bedingungen (Nässe, große Kälte im Winter, viel Schnee) wuchert. Leider ist es schwierig bei PC-Minimalwissen an ein Foto zu kommen. Wie kann man den Unterschied zwischen Filamentosa und Gloriosa bei den Blättern erklären?

Filamentosa (flaccida) wachsen stammlos, gloriosa (und recurvifolia ... und andere Formen) wachsen stammbildend. Letztere haben keine Randfäden und die Blätter sind steifer.

LG
Thomas

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#21 17.05.2016 23:09

Salzburger
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Re: Yucca rostrata, Yucca reverchonii, Y. thompsoniana, etc. in den Alpen?

Thomas Boeuf schrieb:

Die Rotfärbung ist "stressbedingt". Das kommt schon mal in den Übergangszeiten vor, oden beim Auspflanzen etc.  Das ist i.d.R. kein Sonnenbrand.

Die Frage für mich ist, wodurch da Stress entstand und vor allem die alten Blätter sind bis heute (nach ca. 1 Jahr) noch immer rötlich gefärbt, während die neuen gelb-grünlich sind, wie es sein soll. Nachdem ich demnächst 4-6 Filamentosa Color Guard einsetze, will ich meinen Fehler nicht wiederholen, wenn es an mir lag. Also wenn die wieder rötlich werden, dann gibt es für einen Teil mehr Wasser und ich schau, ob sich was ändert. Ich bin schon gespannt.

Nöö, das dauert wieder. Die blühen übrigens eher im Herbst!

Danke für den Hinweis Thomas, theoretisch wusste ich das zwar, habe aber nicht mehr daran gedacht. Bei der Kälte hier im Herbst, werden die Gloriosa kaum blühen, außer wir haben wieder mal Saharawind im Herbst, das ist aber vielleicht alle 10 Jahre einmal. Also brauche ich mich zu ärgern, dass die Variegata erst in Jahren blühen könnte.

Hanglage ... Ja, gut für den Abfluss und die Sonneneinstrahlung.

Meine (steile) Hanglage ist aber in die falsche Richtung, dh von Süden abfallend nach Norden, aber fast oben sollte es vom Licht egal sein, da brennt die Sonne stark hin. Umgekehrt bringt die Diskussion mich zur Überlegung, dass der Teil mit flacher Hanglage, der ins Gerade übergeht vorsichtig zu verwenden ist, da dort das ganze Wasser versickern muss. Sollte eine Filamentosa Color Guard damit halbwegs klar kommen, dann hätte ich wenigsten 1 von 2, die dort hin müssen? Boah und ich dachte, ich wüsste jetzt endlich wo ich was hinsetze. Ich hatte geplant eine Gloriosa in das "Überschwemmungsgebiet" zu setzen, weil dort das Licht für 2 Yuccas ziemlich gut ist.

Vielen Dank nochmals Thomas, die Diskussion mit dir ist sehr hilfreich!


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#22 18.05.2016 06:19

Thomas Boeuf
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Re: Yucca rostrata, Yucca reverchonii, Y. thompsoniana, etc. in den Alpen?

Klar, es gibt auch Hanglagen in die umgekehrte Richtung. Da würde ich einfach die härteren Sachen hinpflanzen.
Der Effekt der schnelleren Entwässerung bleibt ja.

Ansonsten loslegen, mit den Pflanzen bei denen der Standort klar ist.

BTW... Die gloriosa "Variegata" schiebt im Spätsommer/Herbst den Blütenstand. Ob es kalt ist oder nicht. Das steckt in den Genen.
Allerdings entfalten sich die Blüten hier bei uns fast nie, nur in milden Wintern. Dann kann der Blütenstand in diesem Stadium sogar bis ins Frühjahr verharren.

VG
Thomas

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#23 18.05.2016 11:50

Salzburger
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Re: Yucca rostrata, Yucca reverchonii, Y. thompsoniana, etc. in den Alpen?

Thomas Boeuf schrieb:

Klar, es gibt auch Hanglagen in die umgekehrte Richtung. Da würde ich einfach die härteren Sachen hinpflanzen

Thomas das verstehe ich jetzt nicht, du kennst ja die genannten Yuccas, was wäre da härter?

Nochmals ich glaube nicht, dass an der oberen Stelle des Nordhangs viel Unterschied zu einem Südhang besteht. Da knallt die Sonne voll hin, je näher ich beim Weg bin. Da wurden gerade Sträucher entfernt und dort sollen 3 Yuccas hin.

garten_0013.jpg

Ich stelle mir vor die Yucca gloriosa nobilis ca. 1m von der Mauer entfernt, also leicht unterhalb, zu pflanzen. Da gibt es auf jeden Fall ein wenig Morgensonne und dann ab frühen Nachmittag volle Sonne, Mittags ist Schatten, solange die Pflanze nicht die Mauer überwächst, aber das dürfte vermutlich bald sein.

yucca_gloriosa_nobilis_0004.jpg

Unter der Gloriosa (am Hang) kommen dann  Yucca neomexicana und Yucca glauca x karlsruhensis. Für die neomexicana dürfte es der beste Platz sein und statt der Yucca glauca x karlsruhensis wäre was anderes denkbar, sollte aber nicht zu hoch und breit werden. Hoch ist bei den genannten Yuccas sowieso nicht das Problem, außer bei der Variegata und breit auch nicht so, außer die streitet mit der Gloriosa um den Platz. Theoretisch ist dort auch eine Horstbildung kein großes Problem. Zum einen gibt es die Abgrenzung durch einen Weg und in Nordrichtung weiter unten am Hang ist meiner Meinung nach soviel Schatten wegen der östlichen Baumgruppen und der westlichen Hausseite, dass ich annehme, dass dort keine Yucca mehr über längere Zeit überlebt. Da könnte ich mich aber auch täuschen. Wenn die Gloriosa da runter kommen würde, wäre es von der Höhe ein Problem, denn dort brauchen die Fenster alles Licht, aber niedrige Yuccas würden mich nicht stören.

BTW... Die gloriosa "Variegata" schiebt im Spätsommer/Herbst den Blütenstand. Ob es kalt ist oder nicht. Das steckt in den Genen.
Allerdings entfalten sich die Blüten hier bei uns fast nie, nur in milden Wintern. Dann kann der Blütenstand in diesem Stadium sogar bis ins Frühjahr verharren.

Interessant, danke für den Hinweis. Hast du zufällig ein Foto von so einer Winterblüte? Ist da vom Blühen ein Unterschied ob Gloriosa Variegata oder reine grüne?

Ich habe mir mittlerweile überlegt in den "Überschwemmungsgebieten" bzw. bei nässeempfindlichen Yuccas eine bessere Drainage zu machen, als bei den anderen. Bei den anderen möchte ich 40-50cm tief gegen und nur so breit werden, dass der Ballen schön reinpasst, bei den Nässeproblemen möchte ich so ca. 10cm rundherum Platz lassen und das mit Blähton rundherum füllen. Bei dieser Methode haben die Kindel dann keine gute Drainage, aber vielleicht will ich das sogar, dann verfaulen die leichter.

Was ich mir noch nicht klar bin, ob ich bei meiner Mischung (Erde, Blähton, Kies) auf den Kies und Sand verzichten kann, also einfach viel Blähton und wenig Erde verwenden. Das spart zumindest viel schleppen. Oben soll aber trotzdem viel Kies hin, damit sich das Gras schwer tut zu wachsen, sind da 10cm oben zu viel?

Beitrag geändert von Salzburger (18.05.2016 13:09)


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#24 18.05.2016 17:25

Thomas Boeuf
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Re: Yucca rostrata, Yucca reverchonii, Y. thompsoniana, etc. in den Alpen?

Salzburger schrieb:
Thomas Boeuf schrieb:

Klar, es gibt auch Hanglagen in die umgekehrte Richtung. Da würde ich einfach die härteren Sachen hinpflanzen

Thomas das verstehe ich jetzt nicht, du kennst ja die genannten Yuccas, was wäre da härter?

Nochmals ich glaube nicht, dass an der oberen Stelle des Nordhangs viel Unterschied zu einem Südhang besteht. Da knallt die Sonne voll hin, je näher ich beim Weg bin. Da wurden gerade Sträucher entfernt und dort sollen 3 Yuccas hin.

## Ja schein zu passen. Grundsätzlich würde ich die härteren Sachen (pnaschierte filamentosa, "Nobils" etc.) an die "2. Wahl-Plätze" setzen,
die etwas "weichern" an die Top-Spots-

$matches[1]$matches[2]$3$4$5://$6$4$matches[1]0$matches[1]1$matches[1]2

Ich stelle mir vor die Yucca gloriosa nobilis ca. 1m von der Mauer entfernt, also leicht unterhalb, zu pflanzen. Da gibt es auf jeden Fall ein wenig Morgensonne und dann ab frühen Nachmittag volle Sonne, Mittags ist Schatten, solange die Pflanze nicht die Mauer überwächst, aber das dürfte vermutlich bald sein.

## Passt!

$matches[1]$matches[2]$3$4$5://$6$4$matches[1]0$matches[1]1$matches[1]2

Unter der Gloriosa (am Hang) kommen dann  Yucca neomexicana und Yucca glauca x karlsruhensis. Für die neomexicana dürfte es der beste Platz sein und statt der Yucca glauca x karlsruhensis wäre was anderes denkbar, sollte aber nicht zu hoch und breit werden. Hoch ist bei den genannten Yuccas sowieso nicht das Problem, außer bei der Variegata und breit auch nicht so, außer die streitet mit der Gloriosa um den Platz. Theoretisch ist dort auch eine Horstbildung kein großes Problem. Zum einen gibt es die Abgrenzung durch einen Weg und in Nordrichtung weiter unten am Hang ist meiner Meinung nach soviel Schatten wegen der östlichen Baumgruppen und der westlichen Hausseite, dass ich annehme, dass dort keine Yucca mehr über längere Zeit überlebt. Da könnte ich mich aber auch täuschen. Wenn die Gloriosa da runter kommen würde, wäre es von der Höhe ein Problem, denn dort brauchen die Fenster alles Licht, aber niedrige Yuccas würden mich nicht stören.

BTW... Die gloriosa "Variegata" schiebt im Spätsommer/Herbst den Blütenstand. Ob es kalt ist oder nicht. Das steckt in den Genen.
Allerdings entfalten sich die Blüten hier bei uns fast nie, nur in milden Wintern. Dann kann der Blütenstand in diesem Stadium sogar bis ins Frühjahr verharren.

Interessant, danke für den Hinweis. Hast du zufällig ein Foto von so einer Winterblüte? Ist da vom Blühen ein Unterschied ob Gloriosa Variegata oder reine grüne?

## Nee, leider nicht (in meinem Forum werden jedes Jahr im Herbst mal welche gezeigt). Aber die Blüten sind oft nicht besonders schön, oft sieht man nur den Blütenstand-Austrieb oder frostgeschädigte Blüten. Die Blüten der beiden sind recht ähnlich und je nach dem, leicht rötlich an der Spitze der Blüenhülle.

Ich habe mir mittlerweile überlegt in den "Überschwemmungsgebieten" bzw. bei nässeempfindlichen Yuccas eine bessere Drainage zu machen, als bei den anderen. Bei den anderen möchte ich 40-50cm tief gegen und nur so breit werden, dass der Ballen schön reinpasst, bei den Nässeproblemen möchte ich so ca. 10cm rundherum Platz lassen und das mit Blähton rundherum füllen. Bei dieser Methode haben die Kindel dann keine gute Drainage, aber vielleicht will ich das sogar, dann verfaulen die leichter.

## Blähton saugt das Wasser auf wie ein Schwamm (bin kein Fan davon). Besser ist gebrochnenes Material, z. B. Liapor, oder eben Kalksplitt o. ä. Kann man aber machen. Kenne auch welche die das verwenden.

Was ich mir noch nicht klar bin, ob ich bei meiner Mischung (Erde, Blähton, Kies) auf den Kies und Sand verzichten kann, also einfach viel Blähton und wenig Erde verwenden. Das spart zumindest viel schleppen. Oben soll aber trotzdem viel Kies hin, damit sich das Gras schwer tut zu wachsen, sind da 10cm oben zu viel?

## Je nach dem kann ruhig ordentlich Kies darauf. 5-10 cm sind ok. Kies und Sand halte ich für bessere Zusatzstoffe als Blähton.

Irgendwie ist das mit dem Zitieren und Antworten ein wenig tricky ;-) Ich hoffe du kommst klar. Die Arbeit im Garten ruft ;-)

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#25 18.05.2016 23:49

Salzburger
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Re: Yucca rostrata, Yucca reverchonii, Y. thompsoniana, etc. in den Alpen?

Hallo Thomas,

Blähton saugt das Wasser auf wie ein Schwamm (bin kein Fan davon). Besser ist gebrochnenes Material, z. B. Liapor

Für mich war Blähton bis jetzt der neutrale Begriff und Liapor ein Markenname für Blähton.

Aus einer Pressemeldung von Liapor:
Dank technisch ausgereifter Produktionsverfahren lassen sich dabei Gewicht, Größe und Festigkeit der Blähtonkörnung exakt steuern

Ich glaube, ich habe Liapor-Säcke bis jetzt gekauft, kann da aber zur Zeit sehr schwer rein um nachzusehen. Es sind 50l-Säcke vom Baumarkt für den Hausbau. Ich kam damit mit Hydrokultur hervorragend klar und die Palmen und Filamentosa im Freiland sind da auch gut über den Winter gekommen. Ich will da nur sicher stellen, dass wir nicht aneinander vorbeireden. Mir wurde gesagt, dass Lavamulch gewaltig Wasser saugt.

Kies und Sand halte ich für bessere Zusatzstoffe als Blähton.

Auch als Liapor? Bei meiner Menge, die ich brauche, ist da ein gewaltiger Gewichts- und Preisunterschied bei gleichem Volumen. Was bringt eigentlich Sand? Sand bleibt doch längere Zeit nass und es geht ja darum die Wurzeln trocken zu halten und sie so vor Pilz zu schützen. Sind Kies mehr als nur Teile, die kein Wasser saugen? Ich habe nur Angst, wenn zu viel Liapor dabei ist, dass "Hydrokultur"-Wurzeln entstehen, die mit Erde ja faulen.

oder eben Kalksplitt o. ä.

Verändert sich da nicht der pH-Wert, wenn der Kalk ausgewaschen wird?

Irgendwie ist das mit dem Zitieren und Antworten ein wenig tricky ;-) Ich hoffe du kommst klar.

Passt schon, mir ist deine Meinung bei deiner Erfahrung wichtig. Gefragt habe ich sowieso schon und verschiedene Meinungen dazu erhalten, aber noch nie hatte ich darüber mit jemanden diskutiert, der vielleicht das wichtigste Buch auf Deutsch über Yuccas geschrieben hat. Allerdings komme ich mit den Links der Forenzensur nicht klar. Deine 2 Links kann ich leider nicht erahnen. Nervt irgendwie. Ich verstehe ja noch, dass ein Link eines anderen Palmenshops nicht erwünscht ist, aber wenn Wikipedia gelöscht wird, wie es mir passiert ist, dann ist das IMHO übertrieben (oder schlecht programmiert).

Da mir gerade im Palmenbereich geraten wurde zu düngen, weil es danach aussieht, dass meine Palmen Mangelerscheinungen haben, nochmals die Frage, bei Yuccas grundsätzlich auf Dünger verzichten? Mir sind langsam wachsende stabile Pflanzen lieber als schnell gewachsene, die dann sehr empfindlich sind. Aber ein wenig nachhelfen kann man ja schon, wenn es um sehr langsam wachsende Pflanzen geht. Ich bin überhaupt kein Fan bei Erdpflanzen von düngen. Als jemand der es den Pflanzen "gut" meint, düngt mein leicht zu viel (Ertragsgesetz) Ein ca. 30 Jahre alter "Kugelkaktus" hier wird nie gedüngt und nur ein paar Mal im Jahr von unten mit ca. 1/2l gegossen, bis jetzt geht es ihm gut und er wächst mit der uralten Erde, geblüht hat er aber noch nicht, da bräuchte er vermutlich Dünger.

Beitrag geändert von Salzburger (18.05.2016 23:52)


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