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#1 14.03.2013 15:40

Claus
Gesperrt
Registriert: 16.12.2012
Beiträge: 5.114

Das war saukalt , siehe Bericht www.unwetterzentrale.de

SONDERINFORMATION

Gebietsweise strenger Frost und Dekadenrekorde in der Nacht zum Donnerstag

In der Nacht zum Donnerstag kühlte es sich unter klarem Himmel und über Schnee besonders in einem Streifen vom Osten über die Landesmitte bis in den Südwesten stark ab. Vielfach kam es hier zu strengem Frost unter -10 Grad, gebietsweise sogar unter -15 Grad.



-25.4°C - Marienberg-Kühnhaide SN
-19.2°C - Sohland/Spree SN
-18.9°C - Morgenröthe-Rautenkranz SN
-18.8°C - Bad Brambach-Kurpark SN
-18.4°C - Oderwitz (Dorf) SN
-18.2°C - Heinersreuth-Vollhof BY
-18.0°C - Naila BY
-17.6°C - Tegkwitz TH
-17.5°C - Deutschneudorf-Brüderwiese SN, Ostheim v. d. Rhön BY
-17.4°C - Weimar TH
-17.3°C - Altenburg TH, Dippoldiswalde-Reinberg SN, Mähring BY
-17.2°C - Gotha TH, Bad Muskau SN
-17.0°C - Dachwig TH, Doberlug-Kirchhain BB
-16.9°C - Kaltennordheim TH, Hoyerswerda SN, Weissenberg SN
-16.8°C - Holzdorf ST
-16.7°C - Rochlitz SN, Mattendorf BB
-16.6°C - Eschenfelden (Frankenalb) BY, Neustadt am Kulm-Filchendorf BY
-16.5°C - Hof BY, Bernau im Schwarzwald BW, Bamberg BY
-16.4°C - Eppendorf/Sachsen SN, Rockendorf TH, Bad Lobenstein TH
-16.3°C - Klitzschen bei Torgau SN, Greiz TH, Bad Elster SN
-16.2°C - Tirschenreuth-Lodermuehl BY, Katzhuette TH
-16.0°C - Nauen BB, Garsebach b. Meissen SN, Reichenbach/Vogtland SN






Neue Dekadenrekorde (Zeitraum 11. bis 20. März)



Manschnow -14,0°C, alt -10,8°C 13.03.2006
Artern -12,9°C, alt -12,2°C 13.03.1987
Leipzig/Flh. -12,1°C, alt -10,7°C 13.03.2006
Oschatz -12,5°C, alt -9,1°C 13.03.2006
Doberlug-Kirchhain -17,0°C, alt -15,6°C 11.03.1965
Cottbus -15,9°C, alt -15,7°C 13.03.2006
Meiningen -14,4°C, alt -12,0°C 13.03.1987
Neuhaus a. R. -11,9°C, alt -11,8°C 12.03.1996
Gera -15,2°C, alt -15,2°C 13.03.1987
Zinnwald -12,3°C, alt -11,8°C 12.03.1996
Bamberg -16,5°C, alt -14,0°C 12.03.1968
Tholey -8,0°C, alt -7,9°C 13.03.2006
Saarbrücken/Flh. -9,0°C, alt -8,9°C 11.03.1958






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Andreas Wagner

Dieser Lagebericht wurde am 14.03.2013 um 14:56 Uhr ausgegeben.




- 25,4 ° C letzte Nacht , dass ist für Mitte März unglaublich !
********************************************************

LG

Claus

Beitrag geändert von Claus (14.03.2013 15:41)

Offline

#2 14.03.2013 15:43

Claus
Gesperrt
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Beiträge: 5.114

Re: Das war saukalt , siehe Bericht www.unwetterzentrale.de

HeuteNachmittag liegt Deutschland in einer schwachen nördlichen bis nordwestlichen Strömung. Dabei ist feuchtkalte und labile Luft polaren Ursprungs wetterwirksam. In ihr kommt es zu Schnee- und Graupelschauern. Ein schwacher Keil des Atlantikhochs sorgt abends und nachts von Nordwesten her für Wetterbesserung und Auflösung der Schaueraktivität. An den Alpen stauen sich die nördlichen Winde aber noch und sorgen hier für anhaltende Schneefälle.

Am Freitag ist zunächst noch die sehr kalte Polarluft wetterbestimmend. Sie gelangt nur kurzzeitig unter schwachen Hochdruckeinfluss. Lediglich die Alpen liegen noch im Nordanstau der teils feuchten Luftmasse und hier schneit es anfangs noch. Bereits zum Morgen erfasst die Warmfront eines Tiefs, dass sich nach Irland verlagert, die Niederlande und greift am Nachmittag und Abend auf den äußersten Westen Deutschlands über. Die Front bringt mildere Luft heran, diese gleitet auf die bei uns liegende Kaltluft auf. Daraus resultiert dann ein Niederschlagsgebiet. Es breitet sich bis zum Abend bis zur Eifel und dem Weser-Emsgebiet aus. Die Luftdruckgegensätze nehmen im Nordwesten allmählich zu und es kommt ab den Abendstunden eine kräftige Südost- bis Südströmung in Gang. Insgesamt wird damit mildere Luft am Wochenende bei uns wirksam werden. Eine längerfristige mildere Witterungsperiode zeichnet sich aber dennoch nicht ab, schon Anfang nächster Woche könnte es wieder nasskalt werden und zu Schneefällen kommen.


VORHERSAGE FÜR DEUTSCHLAND

Am Donnerstag schneit es vor allem ab dem späteren Nachmittag an den Alpen leicht bis mäßig, sonst stellt sich landesweit wechselnd bewölktes Wetter ein. Dazu ziehen von Norden her verbreitet Schneeschauer in Richtung Süden. Im Nordstau der Berge kann es längere Zeit schneien. Abgesehen von punktuell sehr kräftigen Schauern sind keine größere Neuschneemengen zu erwarten. In Ausnahmefällen können die Schauer auch mit Blitz- und Donner oder starkem Graupel einhergehen. In Bayern sowie von Brandenburg und Berlin bis zum Erzgebirge sind Schauer seltener anzutreffen. Gebietsweise werden in den Niederungen tagsüber leichte Plusgrade erreicht, oft bleibt es aber bei Dauerfrost. Es weht schwacher bis mäßiger Wind aus nördlichen Richtungen.

In der Nacht zum Freitag dauern die leichten bis mäßigen Schneefälle an den Alpen weiter an und auch im übrigen Land ziehen verstreut einige Schneeschauer durch, die aber im Laufe der Nacht seltener und schwächer werden. Abseits der Alpen und zwischen den Gebieten mit Schneeschauern klart es vielfach längere Zeit auf und über Schnee sinken die Temperaturen deutlich ab. Es stellt sich erneut gebietsweise strenger Frost ein, der vor allem im Norden, Osten und der Landesmitte häufig auftritt. Dabei können die Temperaturen auf -10 bis -15 Grad sinken, örtlich auch darunter. Der schwache Wind ist aus unserer Sicht kein Thema.

Am Freitag ziehen sich die Schneeschauer in die Osthälfte zurück. Hier lebt die Schauertätigkeit bei wechselnder Bewölkung am Tage wieder auf und örtlich kommt es zu kräftigen Schneeschauern. In Süd- und Südostbayern sind die Schneeschauer am zahlreichsten und gebietsweise schneit es hier länger anhaltend. Nach Westen hin ist es vielfach heiter und meist trocken. Im Nordwesten, Westen und Südwesten werden vielfach leichte Plusgrade erreicht, sonst liegen die Höchstwerte um den Gefrierpunkt. Es weht weiterhin nur schwacher, im Süden mäßiger Wind.


ÜBERSICHT WARNLAGE

Deutschland: Es sind Warnungen vor Starkschneefall sowie Hinweise zur Glätte und zu Extremfrost aktiv.



Europa: Besteht auch in anderen Ländern Europas Unwettergefahr? Besuchen Sie unsere Unwetterzentralen für Europa.


AUSBLICK

In der Nacht zum Samstag zieht in die Gebiete von der Nordsee über das westliche Niedersachsen bis nach Nordrhein-Westfalen leichter Schneefall. An der Grenze zu den Niederlanden kann im Laufe der Nacht dann Schneeregen oder Sprühregen und somit bei frostigen Böden gefrierender Regen fallen. Nach Osten hin ist es trocken und der Himmel ist überwiegend leicht bewölkt oder klar. Hier kann sich nahezu verbreitet strenger Frost von -10 bis -15 Grad einstellen, örtlich sind noch etwas tiefe Temperaturen möglich. Im Nordwesten weht schwacher bis mäßiger, sonst schwacher bis kaum spürbarer Wind aus südlichen Richtungen.

Am Samstag kann von Schleswig-Holstein bis in die Landesmitte sowie im Westen und Nordwesten gebietsweise etwas Niederschlag fallen. Anfangs handelt es sich meist um Schnee, Schneeregen oder gefrierenden Sprühregen, nachmittags im Westen unterhalb von rund 300 bis 500 Metern überwiegend um Regen. Gebietsweise muss mit Glätte gerechnet werden. Nach Osten und Süden hin bleibt es trocken und leicht bewölkt oder sogar sonnig. Im Westen und Südwesten wird es deutlich milder als zuvor. Es weht schwacher, im Westen und Nordwesten mäßiger Wind mit frischen Böen aus Südost bis Süd. In den westlichen Mittelgebirgen sind starke bis stürmische Böen möglich, in den Alpen setzt abends starker Föhn ein.

In der Nacht zum Sonntag erreicht ein ausgeprägter Tiefausläufer etwa die Gebiete vom Emsland, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Saarland und dem westliche Hessen sowie weiter bis ins westliche Baden-Württemberg. Dabei fällt eine Mischung aus Schnee, Schneeregen, Eiskörnern und gefrierendem Regen und es muss mit Glätte gerechnet werden. Am Rhein und in den Niederungen westlich davon sowie im Ruhrgebiet wird es sich voraussichtlich überwiegend um Regen oder Schneeregen handeln und die Glättegefahr dürfte geringer sein. Nach Osten bleibt es hingegen trocken und im äußersten Osten sowie in Südostbayern ist noch einmal strenger Frost im Bereich des Möglichen. Sonst ist weiter nach Westen hin im Vergleich zu den vergangenen Nächten mit einer deutlichen Frostabschwächung zu rechnen. Der Südostwind nimmt insgesamt etwas zu und weht im Norden mäßig, an den Küsten gebietsweise frisch mit starken und in den Hochlagen der Mittelgebirge mit stürmischen Böen.

Am Sonntag greift der Tiefausläufer auf die West- oder Südwesthälfte über. Dabei fällt aus dichten Wolken zeitweise Regen oder Schneeregen, im Übergangsbereich zu kälterer Luft nach Osten und Norden hin überwiegend Schnee. Stellenweise kann es morgens gefrierenden Regen geben. Die Schneefallgrenze liegt nachmittags bei 300 bis 500 Metern, im Südwesten bei über 1000 Meter. Die Temperaturen steigen im Süden und Westen weiter an, erreichen aber voraussichtlich kaum die 10-Grad-Marke. Im Osten und Nordosten bleibt es deutlich kühler. Es weht schwacher bis mäßiger, an Nord- und Ostsee frischer Südostwind, im Westen und Südwesten mäßiger Südwind, im Bergland mit starken bis stürmischen Böen. In den Alpen könnte es zu starkem Föhn kommen, der orkanartige Böen in den Gipfellagen auslösen dürfte.

In der Nacht zum Montag kann es im Osten verbreitet zu gefrierendem Regen mit Glatteis kommen, nach Westen hin bleibt es weitgehend frostfrei bei Regen oder Schneeregen, oberhalb von rund 500 bis 600 Metern mit zeitweiligem Schneefall. Tagsüber sind im Nordosten unter Umständen nenenswerte Schneefälle mit Verwehungen möglich, vor allem in Mecklenburg-Vorpommern. Sonst ist es unbeständig und vor allem im Süden regnerisch. Die Schneefallgrenze dürfte bei 500 bis 800 Metern liegen, am höchsten im Süden.


Quellennachweis : www.unwetterzentrale.de

LG

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