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#1 27.01.2017 20:08

Salzburger
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Besteht Vertrocknungsgefahr bei längeren 2stelligen Minusgraden?

Dieser Winter ist ja ziemlich hart. Wir haben seit ca. 2-3 Wochen nachts 2stellige Minusgrade und gefrorenen Boden. Nun wird es tagsüber etwas wärmer, dh vielleicht +5°, kurzfristig vielleicht für ein paar Stunden +10°. Meine Yuccas haben seit November ein Dach, sind aber seitlich offen und ich frage mich ob Vertrocknungsgefahr besteht? Wenn der Schnee nächste Woche schmilzt wird davon wenig unter die Yucca gelangen, da ein Plastikdach mit ca. 60cm im Quadrat und mehr die Yucca schützt, dh direkt um die Yucca ist kein Schnee und daher kann auch kein Wasser direkt bei den Wurzeln zur Yucca rinnen.

Soll ich ein wenig gießen? Bei den Palmen ist die Austrockung durch Dauerfrost ja gefürchtet.

Woran merke ich eigentlich, ob die Yuccas die wiederholten -18° überstanden haben? Bis jetzt sehen die zusammengebundenen Blätter unter dem Dach nicht auffällig aus.

Beitrag geändert von Salzburger (27.01.2017 20:10)


Zone tF

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#2 28.01.2017 19:24

weinbergslui
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Re: Besteht Vertrocknungsgefahr bei längeren 2stelligen Minusgraden?

Hallo,

Yuccas im Winter im Freiland sind überhaupt nicht zu gießen. An ihrem Heimatstandort gibt es im Winter fast keinen Niederschlag. Daher würdest Du den Yuccas eher Schaden zufügen. Für Überwinterungen im Gebäude oberhalb 5 -10°C alle maximal 4 Wochen gießen.

Schadbilder durch Frost erkennst man zumeist erst im April/Mai. Alles davor ist in der Regel sehr spekulativ. Selbst wenn der Schopf marode aussieht, kann die Yucca auch aus dem Rhizom wieder austreiben. Das erkennst Du dann erst im Laufe des Hochsommers. Also vorher und wenn sie noch schlimm aussieht, nicht entsorgen. Ungeduld ist da ein schlechter Partner. Viel Glück mit für Deine Schätze.

Ach ja die Palmen kannst Du wenn der Boden wieder offen ist Wasser geben.

Liebe Grüße
Ludwig


Viel Freude in Eurem Garten
Ludwig

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#3 28.01.2017 20:08

Salzburger
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Re: Besteht Vertrocknungsgefahr bei längeren 2stelligen Minusgraden?

Ungeduld ist da ein schlechter Partner.

Ok. Ab wann kann man etwa die Überdachung weggeben? Die Yuccas sind in Salzburg, A, dh da ist es tendenziell kälter als weiter nördlich.

Bei 2 Yuccas filamentosa habe ich gesehen, dass sie liegen und nicht mehr stehen. Vom Liegen habe ich noch kein Bild, aber stehend sehen sie etwa so aus:

mini_yucca_gloriosa_nobilis_0020.jpg

Die Y. filamentosa sollte eigentlich mit den Temperaturen klarkommen, aber so kalt wie heuer war es seit 30 Jahren nicht mehr. Heute Nacht schon wieder -15°, am Tag aber kurzfristig leichtes Plus.

Schadbilder durch Frost erkennst man zumeist erst im April/Mai

Ok, dann brauche ich jetzt noch gar nicht danach schauen, wenn es Plus-Grade hat und der Schnee weg ist. Ich will die zusammengebundenen Blätter etwa Ende Februar aufmachen.


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#4 28.01.2017 22:36

weinbergslui
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Re: Besteht Vertrocknungsgefahr bei längeren 2stelligen Minusgraden?

filamentosa und flaccida hat damit kein Problem, höchstens die Frisur etwas unordentlich, aber im Juni ist alles wieder gut. Was hast Du noch in den Beeten?


Viel Freude in Eurem Garten
Ludwig

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#5 28.01.2017 22:58

Salzburger
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Re: Besteht Vertrocknungsgefahr bei längeren 2stelligen Minusgraden?

Schwierige Frage, weil eine ganze Menge und meistens Hybriden. Ich glaube ich habe irgendwas über 15 Yuccas, mehrere Filamentosa Color guard, sonst unterschiedliche.

Schau mal auf die 2. Seite im Thread "Yucca rostrata, Yucca reverchonii, Y. thompsoniana, etc. in den Alpen?" So ab ca. #31. Die sind mittlerweile alle ins Freiland gesetzt. Hätte mir gewünscht, dass sie es nicht im 1. Winter schon so stressig haben. Ich bin aber zuversichtlich. Bei den Palmen kommt hoffentlich nicht die große Enttäuschung, wenn ich sie auspacke, aber die werde ich in den nächsten Tagen zu gießen versuchen, ohne gefrorenen Boden hätte ich da wenig Bedenken. Meine Kübel-Yuccas und Trachys im kühlen Raum kamen vor 1 Jahr sehr gut ohne Gießen durch. In den nächsten Tagen werde ich der Kübel-Faxoniana und den Kübel-Filamentosas ein wenig Wasser geben. Das Thermostat ist auf +8° eingestellt.


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#6 29.01.2017 05:45

weinbergslui
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Re: Besteht Vertrocknungsgefahr bei längeren 2stelligen Minusgraden?

Hallo,

also alles was Du draußen hast, würde ich nicht gießen. Die Pflanzen wollen kein Wasser. Wenn sie aus dem Winter schlecht rauskommen, dann liegt es an dem tiefen Dauerfrost. Das kannst Du jedoch nicht ändern. Wir alle werden einige Verluste diesen Winter hinnehmen müssen. Nicht schön, aber nicht zu ändern.Yuccas bei 10 °C im Raum höchstens alle 4 Wochen ein Schlückchen.

Wie gesagt, Palmen solltest Du gießen, wenn aufgetaut.

Liebe Grüße Ludwig


Viel Freude in Eurem Garten
Ludwig

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#7 29.01.2017 14:13

Salzburger
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Re: Besteht Vertrocknungsgefahr bei längeren 2stelligen Minusgraden?

Danke, wie merke ich, dass ich die Palmen gießen soll? Soll ich warten bis der Schnee auf der Wiese weg ist? Über und um die Palmen ist ein Schutz, sodass es bei der Palme schneefrei ist.


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#8 29.01.2017 15:27

weinbergslui
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Re: Besteht Vertrocknungsgefahr bei längeren 2stelligen Minusgraden?

Sollte das Wasser nicht einsickern, dann ist der Boden noch gefroren. Solang Schnee darüber liegt ist sicherlich der Boden nicht aufnahmefähig, bei den Frösten die Ihr hattet und noch habt.

LG
Ludwig


Viel Freude in Eurem Garten
Ludwig

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#9 29.01.2017 19:36

Salzburger
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Re: Besteht Vertrocknungsgefahr bei längeren 2stelligen Minusgraden?

Das ist schwer zu entscheiden. Morgen soll es +9° haben, heute Nacht -10°, letzte Nacht waren es -15°. Dann wird es tagsüber wieder kälter. Die Wärme des Hauses sollte in 3m Entferung auch noch ein wenig wirken. Was passiert mit der Trachy, wenn das Wasser nicht in den Boden rinnt? So genau kann ich das auch nicht sehen, da die ersten paar cm Kies ist. Im Zweifelsfall gießen oder nicht?

Beitrag geändert von Salzburger (29.01.2017 19:37)


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#10 29.01.2017 19:39

weinbergslui
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Re: Besteht Vertrocknungsgefahr bei längeren 2stelligen Minusgraden?

das solltest Du selbst ausloten. Ich bin zu weit weg. Du wirst den richtigen Weg finden  smile


Viel Freude in Eurem Garten
Ludwig

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#11 29.01.2017 20:15

Salzburger
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Re: Besteht Vertrocknungsgefahr bei längeren 2stelligen Minusgraden?

Klar, ich muss nur keine Fehler wiederholen, die andere schon gemacht haben.


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#12 30.01.2017 20:57

Salzburger
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Re: Besteht Vertrocknungsgefahr bei längeren 2stelligen Minusgraden?

Zu den Trachys habe ich einen eigenen Thread erstellt, sonst wird es auf Dauer zu offtopic.

Home
» Winterharte Palmen
» Erholen sich diese Trachycarpus Fortunei und Wagnerianus wieder?

Die Yuccas habe ich größtenteils fotografiert, sehen IMHO bis auf ein paar gar nicht so schlecht aus.

Diese beiden Yucca filamentosa Color Guard machen mir ein wenig Sorgen:

yucca_filamentosa_color_guard_0059.jpg
yucca_filamentosa_color_guard_0060.jpg

Diese Yucca filamentosa Color Guard (links eine Neomexicana und rechts eine Baccata) ist zwar auch schräg, aber nicht so extrem.
yucca_filamentosa_color_guard_0029.jpg

yucca.karlsruhensis.x.pallida
yucca_karlsruhensis_x_pallida_0018.jpg

Die Flecken sehen IMHO nach Pilz aus, oder?

Aber sonst, sieht es IMHO nicht so schlecht aus, oder?

yucca.baccata
yucca_baccata_0020.jpg

yucca.filamentosa.flaccida.x.thompsoniana
yucca_filamentosa_flaccida_x_thompsoniana_0021.jpg

yucca.glauca.x.karlsruhensis
yucca_glauca_x_karlsruhensis_0026.jpg

yucca.gloriosa.nobilis
yucca_gloriosa_nobilis_0023.jpg

yucca.gloriosa.variegata
yucca_gloriosa_variegata_0051.jpg

yucca.neomexicana
yucca_neomexicana_0015.jpg

yucca.pallida
yucca_pallida_jrt462_0020.jpg

yucca.pallida.x.filamentosa.flaccida.-.apfelbaum
yucca_pallida_x_filamentosa_flaccida_-_apfelbaum_0026.jpg

yucca.recurvifolia.x.arkansana
yucca_recurvifolia_x_arkansana_0024.jpg

yucca.recurvifolia.x.karlsruhensis
yucca_recurvifolia_x_karlsruhensis_0021.jpg

Beitrag geändert von Salzburger (30.01.2017 21:06)


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#13 03.02.2017 17:02

Thomas Boeuf
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Re: Besteht Vertrocknungsgefahr bei längeren 2stelligen Minusgraden?

Sieht eigentlich alles gut aus.
Möglicherweise werden einige an die Grenzen ihrer Frosthärte stoßen!?
Vertrocknen wird da nichts, da sich die Pflanzen in der Ruhephase befinden.
Alles andere wird sich im Frühjahr zeigen.

VG
Thomas

Hier mal ein Bild von "verglasten" Blättern - neben dem Einrollen eine natürliche Reaktion auf Frost
vergelasung.jpeg

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#14 03.02.2017 17:32

Salzburger
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Re: Besteht Vertrocknungsgefahr bei längeren 2stelligen Minusgraden?

Möglicherweise werden einige an die Grenzen ihrer Frosthärte stoßen!?

Das fürchte ich auch, es könnten deutlich  unter -20° lt. Wettervorhersage werden. Kann nur hoffen, dass es anders kommt. Gibt es da für 1-2 Nächte einen schnell zu realisierenden Schutz?


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#15 03.02.2017 17:48

Thomas Boeuf
Moderator
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Re: Besteht Vertrocknungsgefahr bei längeren 2stelligen Minusgraden?

Hi, da fällt mir nicht viel ein, außer (bei der trockenen Variante) einem großen Kübel und einem Grablicht darunter.
Vielleicht aber auch mit Schnee zukippen (was in den Rockys z. B. ja auch so ist).
Was ich aber gesehen habe sollten es deine buschbildenden Arten schaffen.

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#16 03.02.2017 22:16

Salzburger
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Re: Besteht Vertrocknungsgefahr bei längeren 2stelligen Minusgraden?

Danke Thomas, das mit den Kerzen in Verbindung mit Plastikboxen, die ich habe, wäre eine Idee, habe allerdings nur 5 Boxen. Welche Yuccas würdest du denn schützen? Meine Hoffnung geht sowieso in die Richtung, dass es nicht so schlecht wird, aber letztlich waren die Prognosen meist wärmer als es dann wurde. Aus den -15 wurden vor einigen Tagen -18, ich glaube aber nicht, dass es viel kälter als -25 wird, Ich weiß nicht, ob es hier überhaupt schon mal so kalt war.


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#17 04.02.2017 07:28

Palmenhain_z
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Re: Besteht Vertrocknungsgefahr bei längeren 2stelligen Minusgraden?

Servus Salzburger !

Ich dachte immer du wohnst in der Nähe von Salzburg ( Österreich ) und nicht in Sibierien !!!

                             glasses


Hänigsen ("KASPERLAND") Region Hannover                         Klimazone t D  ( 7b )    45m über NN .


                                         Servus  und Grüetzi          HEINZ

Esta noche va a llover  que tiene cerca la luna  mi pozo cogera agua que no queda ninguna

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#18 04.02.2017 08:31

Thomas Boeuf
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Re: Besteht Vertrocknungsgefahr bei längeren 2stelligen Minusgraden?

Wenn überhaupt, dann die neomexicana, die gloriosa "Variegata" und die pallida.
Der Rest müsste das schon packen.

Schönes WE
Thomas

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#19 04.02.2017 11:50

Salzburger
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Re: Besteht Vertrocknungsgefahr bei längeren 2stelligen Minusgraden?

Thomas Boeuf schrieb:

Wenn überhaupt, dann die neomexicana, die gloriosa "Variegata" und die pallida.

Hallo Thomas, interessant, dass du die neomexicana erwähnst. Ich fand da im Netz -25 bis -30°, Verkaufsseiten übertreiben da oft, aber auch in deinem Buch erwähnst du in der Übersicht auf Seite 51 -29°. Für die Pallida sind -20° angegeben, bei der habe ich auch kein gutes Gefühl. Die Gloriosa "Variegata" ist wegen der Nässeempfindlichkeit auch ein Sorgenkind von mir.

Danke, ich weiß jetzt worauf ich mich konzentrieren müsste, wenn es wirklich so kalt wird.

Heute dürfen die Yuccas nochmals Wärme tanken, hat zur Zeit +8° und es soll noch wärmer werden, aber dann wird es kälter, laut Vorhersage hat sich die Kälte aber verschoben und es soll ab Mitte nächster Woche nur -11° erreichen, bleibt aber dann einige Zeit so. Das macht mich bei den Yuccas etwas entspannter. Bei den frostgeschädigten Trachys gefällt mir das aber nicht so.

Ich dachte immer du wohnst in der Nähe von Salzburg ( Österreich ) und nicht in Sibierien !!!

Haha, ich schlage restriktive Einwanderungsbestimmungen für sibirische Kälte vor ;-) Aber an und für sich ist das Salzburger Becken durch die Föhnlage oft klimatisch bevorzugt. Lt. Medien ist es der kälteste Winter seit 30 Jahren.


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#20 04.02.2017 12:01

Thomas Boeuf
Moderator
Ort: Alzenau
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Re: Besteht Vertrocknungsgefahr bei längeren 2stelligen Minusgraden?

Temperaturangeben sind bestenfalls Richtwerte..
Im Übrigen, wie auch bei anderen Exoten, sind die Angaben manchmal sogar Voodoo.
Das Buch ist auch schon 10 Jahre alt smile
In den letzten Jahren gab es immer wieder neue Erkennnisse!
So wird oftmals vergessen, dass die Gegebenheiten an den Wuchsorten überhaupt nicht zu vergeleichen sind mit unseren.
Lichtintensität, Frostdauer, Länge einer Saison uvm. werden außer Acht gelassen und lediglich Temp-Minima und Maxima hergenommen,
machnmal noch gemittelt etc.
Deshalb sollte man USDA-Zonen und ähnliche Einteilungen mit größter Sorgfalt genießen - so meine Kurzversion.

Dieser Winter wird abermals neue Erkennnisse liefen. Z. B. bei euch in Niederösterreich ist dieser Winter einer der extremsten seit Jahren.
Ich kenne dort einige Leute die Verluste (Plamen, Agaven...) erleiden werden.

VG
Thomas

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#21 04.02.2017 12:15

Salzburger
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Re: Besteht Vertrocknungsgefahr bei längeren 2stelligen Minusgraden?

Im Übrigen, wie auch bei anderen Exoten, sind die Angaben manchmal sogar Voodoo.

Ich habe meine kubanischen Freunde schon angesetzt, dass sie sich um meine Pflanzen kümmern ;-)

Ich hoffe, dass die Yuccas und Trachys hier mit einem "blauen" Auge davon kommen. Ein wenig bedenken habe ich noch mit den Filamentosa Color Guard, siehe die 1. Fotos bei #12 oben, die Blätter liegen dort auch ohne Schnee. Der Wurzelhals dürfte knapp unter der Erde sein, Die hatten dort nach dem Einsetzen bis zum Herbst mit der Etablierung gekämpft. Es ist dort ein Hang.

So wird oftmals vergessen, dass die Gegebenheiten an den Wuchsorten überhaupt nicht zu vergeleichen sind mit unseren.
Lichtintensität, Frostdauer, Länge einer Saison uvm. werden außer Acht gelassen und lediglich Temp-Minima und Maxima hergenommen,

Das kann ich mir gut vorstellen. Die -15° bei meiner Trachy waren voriges Jahr überhaupt kein Problem, heuer haben sie sehr gelitten.

Deshalb sollte man USDA-Zonen und ähnliche Einteilungen mit größter Sorgfalt genießen

Das sowieso, wenn ich denke wie unterschiedlich es hier bereits nach 20km ist.

Aus der Wikipedia:
Das Flachland von Deutschland, Österreich und der Schweiz liegt in den Zonen 6-7, der Alpenraum in den Zonen 5-6, wobei die Hochalpen den Zonen 4-5 zuzuordnen sind


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